Citroën-Fan Gottfried Frais aus Wien erzählt uns diesmal die sympathisch-witzige Geschichte mit der Maus – pardon, natürlich mit dem Auto und der Maus:
In manchen Märchen liest man immer wieder von Tieren, die erstaunliche Dinge machen, auch in vielen Filmen gibt es mehr oder weniger lustige Tiergeschichten, von denen wohl so manche auf eine wahre Begebenheit zurückzuführen sind, so wie diese:
Gegen Ende meiner Studentenzeit verdiente ich mit Ferialpraxis und verschiedenen Gelegenheits-Jobs endlich etwas Geld, und konnte mir einen fahrbaren Untersatz in Form eines alten, schon etwas klapprigen 2CV leisten. Meine Großeltern besaßen damals noch einen Schrebergarten in einer abgelegenen Gegend am Stadtrand, hatten aber kein Auto. Diese Konstellation ermöglichte es mir immer wieder, gegen kleine Gefälligkeiten in Form von Transportfahrten, mein Benzingeld aufzubessern. So mussten z. B. etwa einmal im Monat einige Mistsäcke zum nächsten Müllplatz transportiert werden. Das Auto meiner Eltern war dafür natürlich viel zu schade und viel zu schön, also musste meine “alte Klapperkiste” herhalten – geräumig genug war der 2CV ja.
Ich hatte also wieder einmal einen Samstag Nachmittag im Garten in der Sonne gelegen und am Heimweg den Müll weggebracht. Am Abend fuhr ich in die Innenstadt um mit ein paar Freunden einen Jazzkeller zu besuchen. Die Musik war hinreißend und die Nacht lang. Zu später oder schon früher Stunde, nach zahlreichen Zugaben, packten die Musiker ihre Instrumente ein und auch der Rest des Publikums verließ das Lokal. Ich ging zu meinem Auto um nach Hause zu fahren. Allerdings war dort, wo ich es abgestellt hatte, eine Parklücke, von meinem 2CV war weit und breit nichts zu sehen und an den ersehnten Schlaf war vorerst auch nicht zu denken.
Also zunächst einmal weiter zu Fuß zur nächsten Wachstube, Diebstahlsanzeige erstatten. Diese wurde nur äußerst widerwillig entgegengenommen, weil man sich zu nachtschlafener Zeit Arbeit ersparen und mir einreden wollte, ich könnte mich nur nicht mehr daran erinnern, wo ich mein Fahrzeug abgestellt hätte. Erst als ich etwas grantig wurde und den Beamten energisch klarmachte, dass ich in der Innenstadt jede Gasse kenne, und daher sehr wohl wüsste, wo ich meinen Wagen abgestellt hatte, waren sie bereit, ein Protokoll aufzunehmen. Danach machte ich mich auf die Suche nach einem Taxi, das mich nach Hause brachte. In den Morgenstunden konnte ich mich endlich schlafen legen.
Die Ruhe währte nicht lange, denn mitten aus dem schönsten Schlaf riss mich ein penetrant laut läutendes Telefon. Im Halbschlaf nahm ich den Hörer von der Gabel und murmelte irgendwas hinein. Ich wurde aber sehr schnell wach, als ich „Polizeikommissariat etc.“ hörte. Was wollte die Polizei an einem Sonntag morgen von mir? So verwählen kann man sich ja gar nicht, nicht einmal bei der Polizei. Als man mich nach meinem Auto fragte und wem ich es geliehen hätte, glaubte ich zuerst an einen der üblichen schlechten Scherze meiner Freunde. Ich sagte darauf nur „wollen Sie mich pflanzen, das ist mir letzte Nacht gestohlen worden“. Darauf Weiterlesen →
Hochzeit im C3 Picasso – wie es dazu kam, erzählt uns Citroën-Fan Reinhard Bimashofer aus Niederösterreich.
” Picasso, die Liebe, Mobilität, Ästhetik, Eleganz und Glanz
Ein Bund fürs Leben mit Citroën (Text und Fotos von Reinhard Bimashofer)
Lange bevor es zwischen Dominik Simm, einem erfolgreichen Telekommunikations-Experten in Salzburg, und Citroën gefunkt hat, war der junge Mann während des Studiums in Klagenfurt der hübschen Maria Hecher aufgefallen, die dort zur medizinischen Assistentin ausgebildet wurde. Da waren Weiterlesen →
Citroën-Fan der ersten Stunde, Michel Kaltschmid, aus Wien, ließ uns folgende schicksalsträchtige Geschichte zukommen:
Ein Citroën Six war seit den 1920er-Jahren das Fahrzeug meines Großvaters, wohlbehütet und gepflegt in der eigenen Währinger Haus-Garage. Doch 1952 gab es einen beachtlichen Autotausch: mein Großvater(damals schon 76 Jahre alt) erstand einen Citroën 11, der als englisches Erzeugnis aus Slough aber „Light fifteen“ benannt wurde. Er war 1949 gebaut worden, mit englischem „Luxus“ ausgeführt: Ledersitze, Stahlschiebedach, reichlich ausgestattetes Armaturenbrett und natürlich rechts gelenkt!
Mein Großvater war Verleger und Buchdruckerei-Besitzer. Sein Hausmeister hatte die tägliche Aufgabe, den Citroën zu waschen! Es war oberstes Gebot, das Auto nur mit (weissen Leder-) Handschuhen zu berühren. 1954 war ich alt genug, um den Führerschein zu erwerben. Mein Vater hatte einen Morris Oxford, der aber die Handbremse aussen angebracht hatte und daher für Übungsfahrten nicht zugelassen war. Daher Weiterlesen →
Auch aus Deutschland hat sich ein Citroën-Fan gemeldet. Stephan Joest aus Düsseldorf ergriff leidenschaftlich für den Ami6 Partei. Hier ein Auszug aus seinem Fachwissen:
“Meine Geschichte geht rund um ein eher selten präsentiertes Modell, nämlich den Ami6. Die “Ligne Z“, sicherlich ein im Automobilbau nicht besonders lang anhaltender Trend und nur wenigen Modellen wie z.B. dem Packard Balboa oder dem Ford Anglia vorbehalten, bescherte 1961 dem europäischen Publikum das erste Mittelklassemodell von Citroën. Eher dem Diktat des Pflichtenhefts unterworfen und sicherlich im allgemeinen Ansehen keine Schönheit (in Amerika hat man das Auto so fotografiert, dass die mitabgelichtete Dame genau die polarisierende C-Säule verdeckt!), hat der Ami6 dennoch Weiterlesen →
Johannes Hromadka aus Wien hat das Abenteuer Raid Austria Ost organisiert und wollte der Citroën-Fangemeinde die lustigen Erlebnisse natürlich nicht vorenthalten:
“Eine Raid zu erleben ist eine Sache. Darüber zu schreiben eine andere. Ein Bericht von der Veranstalterseite.
Wir waren eine bunt gemischte Gruppe, bestehend aus vielen Deutschen, Franzosen, Ungarn, Australiern, einigen Finnen, ein paar Schweizern sowie Belgiern, Holländern, Portugiesen, Briten, Amerikanern, Griechen, Dänen, Polen und einem Kanadier. Und so wie es 6000 verschiedene Welttreffen gab, so gab es auch mindestens 100 verschiedene Raids (wobei ich hier nur über die Raid Austria Ost berichte). Ich habe nur eine davon erlebt und gebe hier meine ganz persönlichen Eindrücke wieder.
Angefangen hatte die Raid ja nicht sonderlich gut: Bereits am Vorabend wandte sich ein Franzose an uns, auf der Suche nach Kolben für seinen Motor. Am nächsten Morgen musste einer der Teilnehmer, Leon, infolge eines eingeklemmten Nervs zusammen mit seiner Frau Brigitte anstatt der Raid die Heimreise antreten – schmerzverzerrt und gramgebeugt (wer die beiden kennt, weiß, was für ein schwerer Verlust die Raid damit getroffen hat). Ein anderer Teilnehmer, Robert, hatte Zahnweh und sollte im Zuge der Raid noch zweimal einen Zahnarzt aufsuchen müssen. Für ihn war es die Tour der Leiden. Ein weiterer Franzose meldete einen zusätzlichen Fahrgast an. Vergleichsweise harmlos war unser Grieche Nikos – er wollte nur die Tagesetappe nochmals anhand der Landkarte erläutert haben (ein Ritual, das sich noch öfter wiederholen sollte). Ja, und dann war da noch die Familie, die ihre Auto- und Wohnungsschlüssel bei einer Tankstelle in Tirol vergessen hatte… Als wir dann endlich unterwegs waren, rief Freund Jürgen an: Er wäre sehr im Zweifel, ob seine Kinder tatsächlich die Raid mitfahren wollten, schließlich müsse man da jeden Tag fahren und Zelt aufstellen etc. Ich weiß nicht mehr, was ich ihm damals – bereits leicht genervt – antwortete, aber nach einer Weile meldete er sich wieder und meinte, er wolle es nun doch versuchen, zumindest für einen Tag (es sollten deren mehrere werden – er blieb bis Freitag abend und verabschiedete sich dann feierlich bei einem Umtrunk).
Am nächsten Tag hieß es Lurgrotte gegen Bärenschützklamm, was die Lurgrotte klar für sich entschied. Nur Lynn und Andy, gemeinsam mit unserem Headman Wolfgang K., nahmen trotz großer Hitze die Klamm in Angriff (unter uns gesagt: nichts anderes hatten wir von ihnen erwartet). Der schattige Parkplatz der Lurgrotte lud hingegen zum Verweilen ein: Die Franzosen okkupierten einen dort anwesenden Pavillon für ihr tägliches Picknick. Am Nachmittag trudelten die Raider allmählich in der Gösser Brauerei ein, wo sie, zu sprachlichen Gruppen zusammengefasst, alles übers Bier erfuhren, bis sie es dann endlich auch verkosten durften. Abends in Teufenbach kochte Norbert Leitl auf, dass es eine Freude war – Falk ergatterte das letzte Stück vom Burgunderschinken – übriggeblieben ist nichts. Auch Getränke waren reichlich vorhanden – dank unserem Inschenör fehlte es an nichts.
Am Mittwoch die alpinistische Herausforderung des Sölkpasses, der – außer den schon genannten Umwegen – keine weiteren Opfer von uns forderte. Paulo und Régis, die bei einem Motorrad-Unfall Hilfe geleistet hatten, kamen als letzte am Parkplatz in Steeg an. Mit dem Schiff ging es nach Hallstatt, dort mit der Seilbahn auf den Salzberg, und dann wurde das älteste Salzbergwerk der Welt besichtigt. Eine sehr kurzweilige Sache, die Bergmannsrutschen haben wohl alle begeistert. Nach einer neuerlichen Schiffsreise fanden wir uns plötzlich als Anführer eines Konvois nach Bad Goisern wieder, dabei benutzten wir – zur (gespielten) Entrüstung der Goiserner – eine andere Zufahrt zum Treffenplatz als die von ihnen ausgeschilderte (ein Glück, dass wir uns diesmal nicht verfahren haben). Die Goiserner hatten ganze Arbeit geleistet, Weiterlesen →
Citroën-Fan Erich Helfersdorfer aus Niederösterreich schildert uns auf charmante Art und Weise seine Citroën-Abenteuer seit Ende der 1970er, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
“Mein erstes Auto war im Jahre 1978 ein Peugeot 404, Bj. 1968. Doch schon 1980 wurde der erste große Citroën, ein Gebrauchtwagen, angeschafft (CX 2200 Super, Metalic Blau, mit 112 PS). Mit diesem Auto wurde eine meiner längsten aber auch schönsten Urlaubsfahrten 1981 bis Spanien nach Granada inkl. Überfahrt der 3400m hohen Sierra Nevada gemacht. Mit waren meine schwangere Freundin Christine und meine noch nicht geborene Tochter Michelle Cristine. Dieses Auto wurde leider Weiterlesen →
Erst kürzlich stellte Citroën seine neueste Studie “RevoltE” auf der IAA 2009 vor. Der RevoltEwurde und wird von manchen als die Wiedergeburt der legendären Ente gesehen. Wohl hat man sich an jene Ikone einer ganzen Generation angelehnt, doch geht mit dem RevoltE einmal mehr ganz eigene Wege: er setzt auf farbenfrohes, edles Interieur, ist unkonventionell in seiner Erscheinung und ausgesprochen umweltfreundlich unterwegs.
Er verfügt über einen Plug-In Hybridantrieb. Ein Weiterlesen →
Aus aktuellem Anlass wollen wir heute einen Blick auf Citroëns Zukunft werfen und Euch die neuen Modelle für 2010, Concept Cars und Technologien nach und nach vorstellen.
Ganz aktuell aber heute – der Citroën C-Zero, Citroëns neuestes Elektrofahrzeug, das im letzten Quartal 2010 am Markt eingeführt werden wird. Der Citroën C-Zero wird zu 100% elektrisch angetrieben und ist fast geräuschlos unterwegs. Sein Synchronmotor ist 64PS stark und erreicht 3000 bis 6000 U/min. Das Weiterlesen →
Anlässlich von 90 Jahren Citroën feierten wir gemeinsam mit den Citroën-Fans am 9. Oktober auf Wiens Prachtstrasse. Punkt 11Uhr starteten die schönsten 90 Citroën-Modelle vom Burgtheater, bogen in den Wiener Ring, um nach einer halben Stunde wieder Aufstellung beim Burgtheater zu finden. Anschließend ging es noch zu einer Stärkung in den Prater.
Nicht zuletzt bei der IAA in Frankfurt hat Citroën einmal mehr seine Vorreiterrolle in Sachen Umweltengagement unterstrichen. Am Citroën Stand war der Berlingo First Electrique zu sehen, der rein elektrisch angetrieben wird und Anfang 2010 am Markt kommt. Er nimmt an einer Ausschreibung der französischen Post teil, für die eine Serie von 500 Fahrzeugen geplant ist.
Als Zeichen seines Engagements und seiner fortschrittlichen Technik im Bereich des Umweltschutzes hat Citroën 2008 das AIRDREAM-Label eingeführt. Airdream kennzeichnet die saubersten Modelle der Produktpalette und ist an drei Kriterien gebunden: Weiterlesen →