Monatsarchiv: November 2009

Kontroversen um den Ami 6

Auch aus Deutschland hat sich ein Citroën-Fan gemeldet. Stephan Joest aus Düsseldorf ergriff leidenschaftlich für den Ami6 Partei. Hier ein Auszug aus seinem Fachwissen:

“Meine Geschichte geht rund um ein eher selten präsentiertes Modell, nämlich den Ami6. Die “Ligne Z“, sicherlich ein im Automobilbau nicht besonders lang anhaltender Trend und nur wenigen Modellen wie z.B. dem Packard Balboa oder dem Ford Anglia vorbehalten, bescherte 1961 dem europäischen Publikum das erste Mittelklassemodell von Citroën. Eher dem Diktat des Pflichtenhefts unterworfen und sicherlich im allgemeinen Ansehen keine Schönheit (in Amerika hat man das Auto so fotografiert, dass die mitabgelichtete Dame genau die polarisierende C-Säule verdeckt!), hat der Ami6 dennoch Weiterlesen

Raid Austria Ost

Johannes Hromadka aus Wien hat das Abenteuer Raid Austria Ost organisiert und wollte der Citroën-Fangemeinde die lustigen Erlebnisse natürlich nicht vorenthalten:

Eine Raid zu erleben ist eine Sache. Darüber zu schreiben eine andere. Ein Bericht von der Veranstalterseite.

Wir waren eine bunt gemischte Gruppe, bestehend aus vielen Deutschen, Franzosen, Ungarn, Australiern, einigen Finnen, ein paar Schweizern sowie Belgiern, Holländern, Portugiesen, Briten, Amerikanern, Griechen, Dänen, Polen und einem Kanadier. Und so wie es 6000 verschiedene Welttreffen gab, so gab es auch mindestens 100 verschiedene Raids (wobei ich hier nur über die Raid Austria Ost berichte). Ich habe nur eine davon erlebt und gebe hier meine ganz persönlichen Eindrücke wieder.

Angefangen hatte die Raid ja nicht sonderlich gut: Bereits am Vorabend wandte sich ein Franzose an uns, auf der Suche nach Kolben für seinen Motor. Am nächsten Morgen musste einer der Teilnehmer, Leon, infolge eines eingeklemmten Nervs zusammen mit seiner Frau Brigitte anstatt der Raid die Heimreise antreten – schmerzverzerrt und gramgebeugt (wer die beiden kennt, weiß, was für ein schwerer Verlust die Raid damit getroffen hat). Ein anderer Teilnehmer, Robert, hatte Zahnweh und sollte im Zuge der Raid noch zweimal einen Zahnarzt aufsuchen müssen. Für ihn war es die Tour der Leiden. Ein weiterer Franzose meldete einen zusätzlichen Fahrgast an. Vergleichsweise harmlos war unser Grieche Nikos – er wollte nur die Tagesetappe nochmals anhand der Landkarte erläutert haben (ein Ritual, das sich noch öfter wiederholen sollte). Ja, und dann war da noch die Familie, die ihre Auto- und Wohnungsschlüssel bei einer Tankstelle in Tirol vergessen hatte… Als wir dann endlich unterwegs waren, rief Freund Jürgen an: Er wäre sehr im Zweifel, ob seine Kinder tatsächlich die Raid mitfahren wollten, schließlich müsse man da jeden Tag fahren und Zelt aufstellen etc. Ich weiß nicht mehr, was ich ihm damals – bereits leicht genervt – antwortete, aber nach einer Weile meldete er sich wieder und meinte, er wolle es nun doch versuchen, zumindest für einen Tag (es sollten deren mehrere werden – er blieb bis Freitag abend und verabschiedete sich dann feierlich bei einem Umtrunk).

Als wir in Minimundus eintrafen, wurde es gerade von den Australiern gestürmt. Die Soboth war der erste Bergtest, insbesondere für unsere Anhänger-Fahrer: Ralf (mit Combicamp) war schon geübt, Bobby (mit Eggy/BMW Isetta-Anhänger) sowie ein deutsches Paar mit Kleinkind und Wohnwägelchen (© Sloten) bewältigten die Strecke auch – doch für den Sölkpass wurde doch von allen eine Alternativroute angepeilt. In Großklein erwartete uns ein üppiges Buffet mit steirisch aufgeladenen Broten, bevor es weiter zum Fuzzy ging. Dort wurden die Quizfragen ausgewertet, durch weitere Stichfragen die Gewinner ermittelt und sodann prämiiert: Es siegte Ralf (D) vor Bruno (CH) und Margot (D). Am Lagerfeuer ließ Martin erstmals mit seiner Gitarre aufhorchen (was er auch noch öfter tun sollte).

Am nächsten Tag hieß es Lurgrotte gegen Bärenschützklamm, was die Lurgrotte klar für sich entschied. Nur Lynn und Andy, gemeinsam mit unserem Headman Wolfgang K., nahmen trotz großer Hitze die Klamm in Angriff (unter uns gesagt: nichts anderes hatten wir von ihnen erwartet). Der schattige Parkplatz der Lurgrotte lud hingegen zum Verweilen ein: Die Franzosen okkupierten einen dort anwesenden Pavillon für ihr tägliches Picknick. Am Nachmittag trudelten die Raider allmählich in der Gösser Brauerei ein, wo sie, zu sprachlichen Gruppen zusammengefasst, alles übers Bier erfuhren, bis sie es dann endlich auch verkosten durften. Abends in Teufenbach kochte Norbert Leitl auf, dass es eine Freude war – Falk ergatterte das letzte Stück vom Burgunderschinken – übriggeblieben ist nichts. Auch Getränke waren reichlich vorhanden – dank unserem Inschenör fehlte es an nichts.

Am Mittwoch die alpinistische Herausforderung des Sölkpasses, der – außer den schon genannten Umwegen – keine weiteren Opfer von uns forderte. Paulo und Régis, die bei einem Motorrad-Unfall Hilfe geleistet hatten, kamen als letzte am Parkplatz in Steeg an. Mit dem Schiff ging es nach Hallstatt, dort mit der Seilbahn auf den Salzberg, und dann wurde das älteste Salzbergwerk der Welt besichtigt. Eine sehr kurzweilige Sache, die Bergmannsrutschen haben wohl alle begeistert. Nach einer neuerlichen Schiffsreise fanden wir uns plötzlich als Anführer eines Konvois nach Bad Goisern wieder, dabei benutzten wir – zur (gespielten) Entrüstung der Goiserner – eine andere Zufahrt zum Treffenplatz als die von ihnen ausgeschilderte (ein Glück, dass wir uns diesmal nicht verfahren haben). Die Goiserner hatten ganze Arbeit geleistet, Weiterlesen

Abenteuer Xsara Picasso

Citroën-Fan Erich Helfersdorfer aus Niederösterreich schildert uns auf charmante Art und Weise seine Citroën-Abenteuer seit Ende der 1970er, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen. 

“Mein erstes Auto war im Jahre 1978 ein Peugeot 404, Bj. 1968. Doch schon 1980 wurde der erste große Citroën, ein Gebrauchtwagen, angeschafft (CX 2200 Super, Metalic Blau, mit 112 PS).  Mit diesem Auto wurde eine meiner längsten aber auch schönsten Urlaubsfahrten 1981 bis Spanien nach Granada inkl. Überfahrt der 3400m hohen Sierra Nevada gemacht. Mit waren meine schwangere Freundin Christine und meine noch nicht geborene Tochter Michelle Cristine. Dieses Auto wurde leider Weiterlesen

Citroën Concept Cars

Citroën RevoltE auf der IAA 2009 in FrankfurtErst kürzlich stellte Citroën seine neueste Studie “RevoltE” auf der IAA 2009 vor. Der RevoltE wurde und wird von manchen als die Wiedergeburt der legendären Ente gesehen. Wohl hat man sich an jene Ikone einer ganzen Generation angelehnt, doch geht mit dem RevoltE einmal mehr ganz eigene Wege: er setzt auf farbenfrohes, edles Interieur, ist unkonventionell in seiner Erscheinung und ausgesprochen umweltfreundlich unterwegs.

Er verfügt über einen Plug-In Hybridantrieb. Ein Weiterlesen

Die Zukunft steht vor der Tür

Aus aktuellem Anlass wollen wir heute einen Blick auf Citroëns Zukunft werfen und Euch die neuen Modelle für 2010, Concept Cars und Technologien nach und nach vorstellen.

Citroën C-ZEROGanz aktuell aber heute – der Citroën C-Zero, Citroëns neuestes Elektrofahrzeug, das im letzten Quartal 2010 am Markt eingeführt werden wird.  Der Citroën C-Zero wird zu 100% elektrisch angetrieben und ist fast geräuschlos unterwegs. Sein Synchronmotor ist 64PS stark und erreicht 3000 bis 6000 U/min. Das Weiterlesen

Citroën Ringkorso – ein Rückblick in Bildern

Anlässlich von 90 Jahren Citroën feierten wir gemeinsam mit den Citroën-Fans am 9. Oktober auf Wiens Prachtstrasse. Punkt 11Uhr starteten die schönsten 90 Citroën-Modelle vom Burgtheater, bogen in den Wiener Ring, um nach einer halben Stunde wieder Aufstellung beim Burgtheater zu finden.  Anschließend ging es noch zu einer Stärkung in den Prater.

Ein Rückblick auf die Highlights. Viel Spaß!

 

aktuelles Umweltengagement

Nicht zuletzt bei der IAA in Frankfurt hat Citroën einmal mehr seine Vorreiterrolle in Sachen Umweltengagement unterstrichen. Am Citroën Stand war der Berlingo First Electrique zu sehen, der rein elektrisch angetrieben wird und Anfang 2010 am Markt kommt. Er nimmt an einer Ausschreibung der französischen Post teil, für die eine Serie von 500 Fahrzeugen geplant ist.

mehr Infos zum Umweltlabel AirdreamAls Zeichen seines Engagements und seiner fortschrittlichen Technik im Bereich des Umweltschutzes hat Citroën 2008 das AIRDREAM-Label eingeführt. Airdream kennzeichnet die saubersten Modelle der Produktpalette und ist an drei Kriterien gebunden: Weiterlesen

Dyane Caban

Citroën-Fan Rudolf Zeiller aus Wien möchte mit anderen Citroën-Fans seinen Stolz über seine Dyane Caban teilen und schrieb uns folgende Zeilen:

Damals, vor ca.2 Jahren habe ich mir zur Aufgabe gemacht eine Dyane zu restaurieren.

Erst später wurde ich mir der Verantwortung durch den Seltenheitswert meines Fahrzeugs bewußt .Es handelt sich nämlich um eine Dyane Caban!!

Nach Monate langer Restauration, bei der ich auch fast alle Blechteile neu verbaute und mir der Unterstützung von Karl Prohazka sicher sein konnte, ist die Caban nun fertig und wurde auch auf der Croisière Vienne, bei der 90-Jahre-Feier gezeigt.